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Matoubé - ein Dschungeldorf in den Bergen Kameruns

Die Tsunami-Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 in Südostasien und an der Ostküste Afrikas hat gemäss UN-Angaben vermutlich über 200'000 Tote und mehrere Millionen Obdachlose gefordert. Viele Kinder, gross und klein, haben leider ihre Eltern für immer verloren.

Obwohl die verheerenden Flutwellen an jenem Tag enorm viel Leid über die betroffenen Menschen gebracht haben, so sollten wir nicht vergessen, dass jedes Jahr in der übrigen Welt noch weit mehr Menschen an Hunger, Krankheiten oder Kriegsfolgen sterben.

Vorallem die Unterernährung von Kindern, wie auch Magen-Darm-Infektionen, hervorgerufen durch schlechtes Wasser, enden jährlich, weltweit bei fast sechs Millionen Kindern mit dem Tod (Welthungerbericht 2005 der FAO). Deshalb möchten wir unser Projekt "Matoubé", finanziell und vor Ort mit unserem "Know-how" unterstützen.

Bitte lesen Sie weiter - unsere Adresse finden Sie weiter unten »»»
Children of Matoubé - © PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Matoubé ist ein kleines Dschungeldorf in den Bergen im Nordwesten Kameruns. Die Einwohner von Matoubé sind sehr arm. Ihr kärgliches Einkommen bestreiten sie aus dem Kaffee- und Kakaoanbau. Aus hygienischen Gründen beabsichtigen wir, für mehr als 300 Kinder von Matoubé, eine neue Schultoilette zu errichten. Um das enorme Risiko der Kindersterblichkeit, insbesondere der Säuglinge und Kleinkinder, auf ein Minimum zu reduzieren oder sogar völlig zu eliminieren, muss das gesamte Dorf mit sauberem und keimfreiem Trinkwasser versorgt werden können. Dazu braucht es entsprechende Installationen. Dringend benötigt wird in Matoubé auch ein kleines Spital oder Krankenzimmer für medizinische Notfälle. Der nächstgelegene Arzt ist 3 Autostunden entfernt und nur sehr schwer, auf einer extrem schlechten, vom Regen ausgewaschenen Natur- und Bergstrasse, zu erreichen.

Helfen Sie dem Dorf Matoubé mit Ihrer wertvollen Spende. Wir danken Ihnen schon heute - auch im Namen der Bevölkerung von Matoubé - ganz herzlich dafür.
"Main Street" of Matoubé - © PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Viele Kinder in Matoubé, die noch nicht zur Schule gehen, spielen irgendwo, sei es um das Haus ihrer Eltern oder auf der staubigen Strasse. Die alten Leute bzw. die Grosseltern der Kinder, welche nicht mehr auf den Kakao- oder Kaffeeplantagen arbeiten können, beaufsichtigen die Kleinen. Die Eltern arbeiten während des ganzen Tages normalerweise auf den Plantagen. So haben die Kinder in Matoubé eine sehr innige und herzliche Beziehung zu den alten Menschen im Dorf bzw. zu ihren Grosseltern. Beim Spiel haben sie aber auch einen intensiven Kontakt zur Natur, die vor ihrer Haustüre liegt.

Als Spielzeug benutzen die Kinder, was sie so in ihrer Umgebung finden können, seien es Tierchen, Insekten, Holzknebel, Steine oder andere herumliegende Sachen. Glücklich ist, wer einen Fussball besitzt. Die wenigen Kinder, in Matoubé, die tatsächlich einen Fussball besitzen, träumen vom grossen Fussballidol Roger Milla und trainieren täglich mit grossem Eifer und Enthusiasmus.

Fussball ist Sport Nummer 1 in Kamerun. Jedes "fussballverückte" Kind möchte einmal in der Nationalmannschaft Kameruns spielen. Deshalb möchten wir gerne der Schule von Matoubé ein paar Fussbälle schenken.


Two playing boys of Matoubé -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Die öffentliche und einzige Schule in Matoubé wurde 1968 gegründet. Sie besteht aus vier Gebäuden und beherbergt zur Zeit 318 schulpflichtige Kinder. Herr Fidele Tsafak, der Direktor, leitet die Schule seit 1993. Ihm sind 5 Lehrer unterstellt.

Leider mangelt es in der Schule von Matoubé an allem. Es fehlen Schulbücher, Hefte, Bleistifte, Kugelschreiber und Kreide. Die Schule benötigt auch eine minimale Infrastruktur und ein Minimum an Gerätschaften für den Sportunterricht.

Wir möchten der Schule bei der Finanzierung des dringend benötigten Unterrichtsmaterials helfen. Auch sollen die Kinder einen adequaten Sportunterricht erhalten. "Sport ist die beste Lebensschule" sagte einmal der ehemalige Bundesrat der Schweiz und heutige Botschafter der UNO, Adolf Ogi.
Public School of Matoubé - © PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Eine Schulklasse zählt mindestens 50 Schüler. In einer Klasse werden mehr als eine Altersstufe unterrichtet. Aus Mangel an Unterrichtsmaterial und aus mangelnden finanziellen Mitteln wird den Schülern bloss ein Minimum an Unterrichtsstoff vermittelt.

Die Klassenzimmer sind sehr einfach gebaut. Jedes Schulzimmer besitzt eine Wandtafel und genügend Schulbänke. Die restliche Infrastruktur fehlt - vorallem eine saubere und hygienisch einwandfreie Schultoilette (siehe nächstes Foto).
Classroom of the School of Matoubé -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Die zur Zeit noch bestehende Schultoilette ist eine alte, vermoderte Holzhütte. Die Kinder müssen ihr Geschäft im Dunkeln verrichten. Dabei werden sie, wie bei jeder Latrine, von Fliegen und anderem Ungeziefer gestört. Hygiene gibt es keine, da die Kinder nirgends ihre Hände waschen können. Krankheiten können sich somit sehr schnell verbreiten. Statt Toilettenpapier benützen die Kinder Blätter.

Aus hygienischen Gründen beabsichtigen wir, so schnell wie möglich, die alte verdreckte Schultoilette durch eine Neue und Saubere zu ersetzen. Die neue Schultoilette soll den Kindern und Erwachsenen in Matoubé auch die Gelegenheit bieten, sich genügend zu waschen.
School-Toilet of the school of Matoubé looks very similar to this one -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Eine Waschmaschine gibt es in Matoubé keine. Die Wäsche wird also im Bach am Rande des Dorfes von Hand gewaschen. Die Wäsche wird zwar einigermassen sauber. Doch das Trinkwasser des Dorfes, das aus demselben Bach geschöpft wird, ist nach so einem Waschtag nicht mehr geniessbar.
Wash-day in Matoubé - © PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Die einzige Strasse, die nach Matoubé führt, ist in einem katastrophalen Zustand. Es handelt sich um eine Naturstrasse, die von Bafang, dem nächstgelegenen Städtchen, über zwei kleine Bergpässe nach Matoubé führt. Während den Regenzeiten bleiben die Autos oft im Dreck und Schlamm stecken. Dann ist ein Durchkommen kaum noch möglich (siehe Foto rechts).
Dusty, sometimes very muddy road leading to Matoubé -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Abbé Modeste Digwou
Fast alle Häuser in Matoubé sind aus getrockneten Erd-Backsteinen gebaut. Die Dächer bestehen aus Wellblech. Fensterscheiben gibt es keine. Die Fenster sind somit offen. Die Türen sind aus alten Holzbrettern gezimmert. Die Latrinen, falls vorhanden, sind ebenfalls aus Wellblech und hinter den Häusern versteckt.
Road and some typical houses in Matoubé -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Die Mehrheit der Bevölkerung von Matoubé ist katholisch. Die katholische Kirche wurde nach dem heiligen Sankt Michael benannt. Père Mo, wie er von allen genannt wird, heisst eigentlich Père Modeste Digwou und ist der Pfarrer im Dorf (siehe Foto unten).


Im Eingangsbereich der Kirche wird während den Wochentagen provisorisch der Kindergarten geführt. Frau Marie Madjo kümmert sich täglich mit viel Liebe um die kleinsten Mitbewohner des Dorfes.
St. Michel, Catholic Church of Matoubé -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Abbé Modeste Digwou, parish priest of Matoubé with some children of
the Catholic Nursing School - © PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz
Papa Thomas (alias Thomas J. Stutz), der Gründer und Präsident des Vereins "Papa Thomas' Children Aid", besuchte im Dezember 2003 mit seiner Frau Caroline das Dorf Matoubé.
Delegation of Matoubé with Papa Thomas and his wife Mrs. Caroline Stutz-Nyandja:
From left to right - row behind: Abbé Modeste Digwou (parish priest), Mr. Jean-Pierre Teyum, Mr. Gregoire Zemo (Major of Matoubé), Mrs. Caroline Stutz-Nyandja with her husband Papa Thomas, Mr. Fidele Tsafak (Director of the Public School of Matoubé),
Mr. René Numbia (President A.P.E. Association of the parents of the students);
Front row: Mrs. Miryam Ngontang and Mr. Emanuel Kapse -
© PAPA THOMAS' CHILDREN AID / Thomas J. Stutz


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